Cephalgy

Gothic und Electro… nur ein scheinbarer Gegensatz,

denn kaum eine Band schafft es, finstere Klänge und tanzbaren

Electro so perfekt miteinander zu vermischen wie Cephalgy.

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Die deutsche Band, deren seltsam anmutender Name einem medizinischen Begriff einer Form von Kopfschmerz entlehnt ist, kombiniert dunkle Lyrik, abgrundtiefen Gesang und düstere Sounds mit wummernden Electro-Beats und treibenden Sequencer-Linien. Vorbei ist die Zeit, wo dunklen Elektronik-Klängen fast zwangsläufig der Mief von langweiligem Mottenkugel-Synth-Geseiere anhaftete, bei dem sich selbst die Kirchturm-Fledermäuse „gute Nacht“ sagen würden. Nein, Cephalgy verbinden die monumentale Wucht von EBM mit der düsteren Atmosphäre des Dark Wave, und schaffen es damit, Anhänger beider Lager ohne Ausnahmen für sich zu begeistern.

Hatte die Band bereits mit ihrem Debütalbum „Engel Sterben Nie“ die Meisterleistung vollbracht, die Quintessenz ihres ureigenen Stils auf Tonträger zu bannen, so gelang es ihnen, mit dem kongenialen Zweitling, „Finde Deinen Dämon“, diese hoch gelegte Messlatte noch zu übertreffen. Die deutschen Texte sind zwar schwerer Tobak, getränkt in Weltschmerz-Romantik, apokalyptischen Visionen, triebhaften Zwängen und Todessehnsucht, ziehen aber wie ein guter Horrorfilm jeden, der sich auf sie einlässt, unweigerlich in ihren Bann. Kombiniert mit den treibenden Beats und dunklen, aber äußerst eingängigen Melodien, wird die Musik von Cephalgy zu einem Selbstexorzismus der unterhaltsamen Sorte … und zwar zu einem, von dem man nur allzu gerne einen Nachschlag nimmt.

Auch live ist die Gruppe ein Erlebnis der besonderen Art, und bereits dabei, die Bühnen dieser Welt im Sturme zu erobern. Im April 2004 konnten Cephalgy ihre Qualitäten bereits als Support Act von Blutengel unter Beweis stellen. Diese Zusammenarbeit verlief so gut, dass die Jungs bereits auf der darauf folgenden Tour, Ende 2004, wieder mit von der Partie waren, und auch auf der 2005er Out of Line Festival Tour die Massen begeistern konnten.

2006 legte die Band mit „Moment der Stille“ ein Club-taugliches Mini-Album nach, mit diversen neuen Stücken, alternativen Versionen und knalligen Remixen. 2008 starteten Cephalgy dann mit „Herzschlag“ erneut durch. Das in der Erstauflage als Doppel-CD veröffentlichte Album zeigte die Band noch vielseitiger und noch tanzbarer, mit noch stärkeren Beats und einem noch ausgereifteren Sound. Mit Hits wie „Hass Mich“, „Schwarze Göttin“ und „Herzschlag“ katapultierte sich die Band endgültig an die Speerspitze des Dark Electro.

Cephalgy sind eine Gruppe, die endlich wieder zusammenführt, was eigentlich schon immer zusammengehörte: die Gothic- und die Electro-Szene, einst denselben Clubs entsprungen … und nun wieder vereint! Die Finsternis wird elektronisch und der Dämon tanzt zum Bodybeat… (Quelle: www.outofline.de)

Internetauftritt: http://www.cephalgy.de/

Videos: Engel sterben nie