Wissenschaftliche Forschung

Im Laufe meines Studiums faszinierte mich vor allem der Satzbau in älteren „Sprachepochen“, vor allem in der Zeit des Frühneuhochdeutschen (ca. 1350-1650).

Diese „Epoche“ wurde erst als Übergangsepoche von der mittelhochdeutschen zur neuhochdeutschen Schrift abgetan, später als eigenständiger Zeitraum in der Sprachgeschichtsforschung akzeptiert und zahlreich untersucht. Jedoch störte es mich, immer wieder den Begriff „Willkür“ lesen zu müssen. Auch wenn es zu damaliger Zeit noch keine einheitliche Grammatik gab, wie wir sie heute kennen, möchte ich nachweisen, dass gewisse Strukturen angewandt wurden, um sich schriftlich zu äußern.

Welche Teilbereiche ich genau untersuche, das erfahrt ihr spätestens dann, wenn meine Doktorarbeit veröffentlicht wird ;).

Hier ein paar Zwischenstände:

Mai 2013: Arbeitstitel gefunden, erste theoretische Auseinandersetzungen mit bereits veröffentlichten Forschungsprojekten

Juni 2013: Beginn der Transkription des Korpus, weitere theoretische Auseinandersetzung, erste Verschriftlichungen

Dezember 2013: Erste Präsentation des Forschungsprojektes vor Kollegen; erste Analysen des Korpus

März 2014: Teilnahme an der IDS Tagung in Mannheim

Juli 2014: Präsentation der ersten Forschungsergebnisse im Bereich Rhetorik in frühneuhochdeutschen Texten vor Kollegen

November 2014: Vortrag zum internationalen Kolloquium in Montpellier, Thema: Rhetorik und Kulturen. Diskurse im Spannungsfeld zwischen Leitkultur und Nebenkulturen.

Januar 2015: Präsentation der ersten Forschungsergebnisse im Bereich Rhetorik in frühneuhochdeutschen Texten vor Kollegen

Juni 2015: Vortrag zur internationalen Fachtagung in Paderborn, Thema: Textsortenwandel vom 9. bis zum 19. Jahrhundert.